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Klassische Homöopathie
Craniosacrale Therapie
für kleine und große Leute
Betti Block
Heilpraktikerin
Kinderkrankenschwester
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Leben zeigt sich in Bewegung. Heilung geschieht in der Stille.     Dr. Rollin Becker

Der Erfinder der Homöopathie, Dr. Samuel Hahnemann (1755 - 1843), Apotheker, Arzt und Chemiker entdeckte das Grundprinzip der „ Ähnlichkeit“ bei der Übersetzung eines englischen Textes über die Wirkung der Chinarinde. Er bemerkte, dass die Wirkstoffe dieser Pflanze bei einem gesunden Menschen ähnliche Symptome erzeugen könnten, wie sie bei einem echten Malariaanfall vorzufinden waren. Also nahm er im Selbstversuch eine entsprechende Menge dieser Rinde zu sich und entwickelte tatsächlich einen malariaähnlichen Zustand mit charakteristischem Fieberverlauf, Durchfall, Schüttelfrost .....etc.
Da bekannt war, dass Chinarinde bei eben diesem typischen Krankheitsverlauf Heilwirkung erzeugte, verallgemeinerte Hahnemann diese Beobachtung folgendermaßen:
! Ähnliches heilt Ähnliches !
! Similia similibus curentur!

Er probierte daraufhin unzählige Pflanzen auf ihre Symptomerzeugung bei Gesunden. Nahm er beispielsweise Arnika in großen Mengen zu sich, entwickelten sich überall große Blutergüsse und Zustände, die Prellungen ähnelten.
Daraus schloss er: Arnika hilft bei Prellungen und Blutergüssen. Er prüfte mit seinen Schülern Hunderte von Substanzen und zeichnete alle Symptome gewissenhaft auf. Daraus entstand die noch heute gültige Arzneimittellehre mit ihren typischen Mittelbildern.
Nachdem er die Arzneien nun an gesunden Menschen geprüft hatte, begann er, die Substanzen zunehmend auch bei Kranken einzusetzen. Er versuchte, das Mittel mit den ähnlichsten Symptomen aus der Arzneimittelprüfung mit Gesunden herauszufinden.
Grundlagen der homöopathischen Arzneimittel sind Tiere oder tierische Produkte, Krankheitserreger, Mineralien und Metalle und natürlich Pflanzen und Pflanzenteile.
Das Prinzip des Ähnlichkeitsgesetzes wurde immer wieder bestätigt, aber es zeigten sich andere schwerwiegende Probleme: Die Mittel waren zum Teil ausgesprochen giftig und schadeten den Menschen mehr als das sie nützten. Außerdem wirkten sie oft viel zu langsam.
Auch hier kam Hahnemann der Zufall zu Hilfe, denn als er giftige Substanzen, wie Arsen oder Silbernitrat zu verdünnen begann, wurde zunächst die Giftigkeit, aber leider auch die Wirkung gemindert. Erst als er begann, die Stoffe nicht mehr zu verdünnen, sondern zu verreiben und rhythmisch zu schütteln, ergab sich ein erstaunliches Bild:
Die potenzierten Mittel waren in ihrer Wirkung deutlich zuverlässiger, sanfter und schneller als die Ursubstanzen. Hahnemann schloss daraus, dass die Pflanzen eine energetische Essenz besäßen, die sie dem Organismus nach dem Prinzip der Ähnlichkeit zur Verfügung stellen. Diese Grundinformation wird durch das „Energetisieren“ beim Schütteln und Verreiben freigelegt und verstärkt. Tatsächlich ist es so, dass in den höheren homöopathischen Potenzen, genau ab der D24 und der C12, kein einziges Molekül der Grundsubstanz mehr vorhanden ist. Der Milchzucker oder die alkoholische Lösung tragen aber sehr wohl die entsprechende Information. Die homöopathischen Arzneimittel werden seitdem in entsprechenden Dezimal- und Centesimalschritten hergestellt. ( D = Zehnerverschüttelung; C = Hunderterverschüttelung). Die homöopathischen Mittel sind dementsprechend mit D oder C gekennzeichnet; z.B. C12; D6. Es gibt noch weitere Potenzformen, die LM- oder Q-Potenzen, die langsamer und vor allem sanfter wirken. Dementsprechend häufiger eingenommen werden.
Homöopathische Mittel gibt es als Globulis ( Kügelchen), die vor allem bei Kindern beliebteste Form, als Tabletten und als Tropfen ( mit Alkohol versetzt ). Die Notfallapotheken enthalten Globulis diese sind nahezu unbegrenzt haltbar, schmecken süß und sind gut zu dosieren.
Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. Unser Gleichgewicht wird durch energetische Vorgänge aufrecht gehalten, welche die Homöopathen als „Lebenskraft“ bezeichnen.
Krankheit wird dementsprechend als Verstimmung der Lebenskraft gesehen, sowohl im akuten als auch im chronischen Zustand.
Die Krankheitssymptome, die der Mensch zeigt, sind der Ausdruck der verstimmten Lebenskraft. Diese Symptome versuchen die Lebenskraft wieder herzustellen.
Sie sind ein individueller Ausdruck des kranken Menschen.
Das Gehirn und Rückenmark sind von der Hirnflüssigkeit(Liquor) umgeben. Der Liquor hat eine schützende und nährende Funktion und fließt in einem eigenen Rhythmus durch die Hirn- und Rückenmarkshäute. Dieser Puls ist manuell tastbar und wird über die sich gegeneinander beweglichen Schädel – und Kreuzbeinknochen übertragen.
Bei der Craniosacralen Körpertherapie werden Verletzungen und Blockaden mit den Händen gespürt und mit sanftem Druck wieder korrigiert. So wird versucht die Blockaden und Störungen aufzulösen und die Beweglichkeit der Fascien, Gelenke und der Organe wieder herzustellen.
Das kann zur Harmonisierung der Körperstatik, zu einem Ausgleich des Nervensystems, zu einer vertieften Atmung und zu einer Stabilisierung der Widerstandskräfte des Körpers führen.
Kopfschmerzen und Nebenhöhlenbeschwerden
1.) Senfmehl- Fußbad
Sie haben eine ableitende Wirkung, bringen bei Kopfschmerzen und Erkältungen Linderung
Wie?
30g (3 Handvoll) schwarzes Senfmehl in ca. 10 Liter körperwarmes Wasser geben. Das Wasser sollte bis unter die Knie reichen.
Dauer?
Die Dauer richtet sich sehr nach der eigenen Befindlichkeit, Die Haut sollte sich angenehm durchwärmen und ein Prickeln sollte zu spüren sein. (5-20 Minuten)
Achtung!
Bei Krampfadern nur die Füße in das Bad stellen!!!
2.) Nackenkompressen mit Meerrettich
Wie?
• Meerrettich wird fein gerieben
• Fingerdick auf ein kleines Baumwolltuch streichen (8X12 cm)
• Gaze zusammen kleben
• Auf den Nacken legen und ein Frottiertuch darüber legen, damit die Dämpfe nicht die Augen reizen
Dauer?
Beim ersten Mal höchstens 4 Minuten. Bei guter Verträglichkeit kann die Dauer auf 10 Minuten gesteigert werden.
Danach etwas Hautöl auf die gerötete Hautstelle geben, und mindestens 15 Minuten im geschlossenen Raum bleiben.
3.) Kartoffelkompresse
Zubereitung s. „Halsschmerzen“
Bauchschmerzen
1.)Baucheinreibung
Wann?
Eine Baucheinreibung kann bei Bauchschmerzen aller Art helfen, z.B. bei Säuglingskolliken, Blähungen, Verstopfung und natürlich auch bei „seelischen“ Bauchschmerzen.
Wie?
• Das Öl(z.B.: Kümmelöl 5%,Kamilleöl, 5%,Melissenöl 5%) in die Handfläche geben.
• In sanften, kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn auf den Bauch des Patienten streichen.
• Mit der linken Hand eine „Sonne“ und mit der rechten einen „Mond“
2.)Heiße Bauchkompresse
Wann?
Bei Magenkrämpfen, Durchfall, Verstopfung, Übelkeit oder um den ganzen Körper zu wärmen und seelische Schmerzen zu lindern
Wie?
• Ein weiches, warmes Tuch (es sollte eineinhalb Mal um den Bauch gewickelt werden können) wird von beiden Seiten aufgerollt und unter den Rücken des Patienten gelegt.
• Nun ein Frottiertuch über ein Wasserbecken legen und ein ebenfalls von beiden Seiten aufgerolltes Innentuch aus Baumwolle hineinlegen.
• Nun mit kochendem Tee (z.B.: Kamille, Schafgarbe, Fenchel) übergießen
• Dann beide Tücher ineinander gerollt kräftig auswringen(je trockener, desto besser)
• Nun mit dem heißen, noch eingewickelten Innentuch zum Patienten gehen.
• Der Patient setzt sich aufrecht hin.
• Das heiße Innentuch wird aus dem Wringtuch genommen und der Rücken der Person wird vorsichtig betupft, um die richtige Temperatur zu ermitteln.
• Dann das Tuch auf das Außentuch legen
• Die Person legt sich auf die Tücher, und zügig zuerst das Innen- und dann das Außentuch möglichst eng umlegen.
• Nun noch ein Wärmflasche auf den Bauch!!!! WUNDERBAR!
Dauer?
15-30 Minuten, bzw. solange der Wickel noch warm ist
Variation
Anstelle eines zirkulären Bauchwickels kann auch eine Kompresse auf den Bauch gelegt werden, und zirkulär umhüllt werden.
Husten Viele feuchte Tücher ans Bett
Lavendelölduftlampe
Thymianteeschüssel ans Bett
1. Einreibungen mit Öl
Wann?
Eine entspannende Einreibung bei Erkältung, Husten, Bronchitis, wenn das Kind eine extra Portion Aufmerksamkeit braucht.
Wie?
• Lavendelöl 10%ig wird in die Handfläche gegeben und schön angewärmt.
• Danach in ruhigen, kreisenden Bewegungen auf Brust und Rücken verteilen.
• Anschließend das Kind schön warm einpacken.
Lavendel wirkt bakterienhemmend, beruhigend und stärkend.
2. Lavendelölwickel
Wann?
Bei Husten, Bronchitis und Erkältung, wenn eine intensivere Wirkung über Nacht erreicht werden soll
Wie?
• Das Lavendelöl 10%ig wird auf ein längeres dünneres Innentuch( es soll den ganzen Brustkorb umwickeln) geträufelt (ca. 100 Tropfen!).
• Das Tuch in einen Gefrierbeutel legen und nun zwischen 2 Wärmeflaschen erwärmen.
• Das Tuch nun schön straff um den Brustkorb legen und mit einem Außentuch befestigen( z.B. abgeschnittene Strumpfhose, Flanelltuch, Wollschal oder auch nur der Body)
Dauer?
Kann gerne die gesamte Nacht liegen bleiben
3. Thymianteewickel
Wann?
Dieser Wickel eignet sich besonders gut bei Husten, Erkältungen und Bronchitiden, erbleibt nicht so lange liegen, da es ein feuchter Wickel ist. Thymian hat die Fähigkeit den Organismus zu durchwärmen und die Abwehr zu stärken.
Wie?
• Ein mehrfach gefaltetes Tuch, dass den Brustkorb der Länge nach einmal umwickelt (z.B. Mullwindel), wird von beiden Seiten her zur Mitte hin aufgerollt.
• Das Innentuch wird in eine Wringhilfe gelegt, und dann mit heißem Thymiantee (3-4 Teelöffel pro Liter, 10 min. ziehen lassen) übergossen.
• Danach den Wickel gut winden und zügig um die Brust des Patienten wickeln. Vorsichtig! Verbrennungsgefahr!
Dauer?
15-20 Minuten, solange der Wickel noch warm ist
4. Senfmehlwickel
Wann?
Dieser Wickel wirkt sehr reizend auf der Haut. Das Senfmehlwirkt stark schleimlösend, entkrampfend und befreit dadurch die Atemwege.
Bei spastischer Bronchitis, Asthma bronchiale, fieberfreier Lungenentzündung.
Vorbereitung:
Brustwarzen und Achselhöhlen mit Vaseline bestreichen, und mit Watte schützen!!!
Wie?
• Auf einem Tuch oder einem großen Stofftaschentuch wird ein Küchenrollenpapier ausgebreitet.
• Auf dem mittleren Drittel wird das Senfmehl ca. 2mm dick verteilt. Dann die Ränder von oben und unten umlegen.
• Den Wickel in eine Schüssel oder tiefen Teller geben und mit heißem Wasser übergießen
• Leicht ausdrücken und auf den Brustkorb legen, und mit einem Frotteetuch befestigen
• Am besten ans geöffnete Fenster setzen, da der Wickel die Atmung anregt.
Dauer?
nach 1-3 Minuten die Rötung der Haut überprüfen. Normalerweise tritt die erwünschte Rötung nach ca. 4 Minuten ein, der Wickel darf aber auch kürzer oder länger liegen bleiben max. 8 Minuten. Nach dem Entfernen der Kompresse die Haut einölen.
! X täglich an 3 Tagen, dann Pause!!!!
5. Ingwerwickel
Wann?
Bei spastischer Bronchitis, Asthma bronchiale und lang anhaltendem Husten
Wie?
• 2 Esslöffel Ingwerpulver oder geriebene Wurzel, mit 30-50ml heißem Wasser (70°C) verrühren.
• Ein Kompressentuch darin tränken, ausdrücken und auf die Haut legen
• Nun rasch mit einem Zwischen- und Außentuch umwickeln
• Eine Wärmflasche auf die Kompresse legen, nicht zu heiß und nur halb gefüllt
Dadurch kann eine Wirkung bis zur Hautreizung gesteigert werde, . Es entstehen aber nicht so starke Reizungen wie beim Senfmehl
Dauer?
20-40 Minuten, das Ziel ist eine leicht Hautreizende, prickelnde Wirkung.
Nach dem entfernen die Haut einölen.
6.Kartoffelwickel
Wann?
Bei Husten und Bronchitis
Wie?
• 3-4 Kartoffeln werden mit Schale gekocht
• Ein Haushaltspapiertuch wird in ein Tuch gelegt (z.B. ein Stofftaschentuch, Geschirrhandtuch…)
• Die Kartoffeln darauf legen und die Ränder überschlagen
• Nun die Kartoffeln mit der Faust zerdrücken (macht den meisten Kindern Spaß)
• Das Päckchen nun mit Leukoplast zukleben
• Das Kartoffelpäckchen auf die Brust legen. VORSICHT, auf jeden Fall die Temperatur am inneren Unterarm kontrollieren!!!!
• Mit einem Tuch, einer Strumpfhose oder Unterhemd fixieren
Dauer?
Kann über Nacht liegen bleiben, oder mindestens so lange er warm ist
7. Quarkwickel
• Zubereitung siehe Halswickel
• bei Bronchitis und Lungenentzündung
Fieber Fieber ist eine gesunde Reaktion des Körpers. Fieber zeigt an, das der Körper sich gegen etwas Fremdes wehrt(Viren, Bakterien, Allergene, Fremdkörper).
Temperaturen über 38,5°C und mehr schränken die Lebensbedingungen von Bakterien und Viren erheblich ein, und bringen die von ihnen abgegebenen Giftstoffe schneller zur Ausscheidung. Außerdem spielt Fieber eine wichtige Rolle bei der Bildung der körpereigenen Abwehr. Fieber ist eine Heilmaßnahme der Natur. Außerdem erleichtert es die Bettruhe, die der Patient bei Fieber möglichst einhalten sollte.
Ein grober Anhaltspunkt, das Fieber zu senken ist, wenn die Temperatur 39°C übersteigt.
Ausnahme:
• Wenn der Patient sehr unter dem Fieber leidet, sehr schlechtem Allgemeinzustand
• Bei unangenehmen Begleiterscheinungen (Desorientierung, Unruhe)
• Bei speziellen Veranlagungen (Asthma, Fieberkrampf)
Wann zu Arzt?
• Bei Unsicherheit!!!
• Bei Fieber über 40°C
• Wenn das Fieber länger als 3 Tage dauert
• Bei zunehmenden Schmerzen,
• Hautausschlägen,
• Brechdurchfälle
• Stark anhaltenden Kopfschmerzen mit Lichtscheu, Brechreiz und Nackensteife
1.) Wadenwickel
WICHTIG! Hände und Füße müssen Warm sein
Wann?
Wenn das Fieber über 39°C steigt, oder es der Person mit dem Fieber nicht gut geht.
Wie?
• Wadenwickel reichen von den Fußknöcheln bis zum Knie, und werden immer beidseitig angelegt.
• Ein Handtuch, wird unter die Waden gelegt (als Nässeschutz)
• Die wadenbreiten baumwollenen Tücher werden ins richtig temperierte Wasser getaucht (ca. 2-3°C weniger als die Körpertemperatur!) und ausgewrungen
• Dann gut um die Waden wickeln und mit dem Frottiertuch bedecken
Dauer?
Nach jedem Anlegen ca. 8-10 Minuten warten, er sollte entfernt werden bevor er warm wird. Dann 5 Minuten warten und den nächsten Wickel anlegen. Diesen Vorgang ca. 4 Mal wiederholen.
2.) Kühle Abwaschungen
Wann?
Nach einer verschwitzten Fiebernacht am Morgen oder wenn der Patient keine Wadenwickel mag
Wie?
• Das Bett mit einer Wärmflasche anwärmen
• Ein großes Badetuch unterlegen
• Eine Schüssel mit 32°-35°C warmen Wasser vorbereiten, mit etwas Pfefferminztee versetzen
• Mit dem Gesicht die Abwaschung beginnen
• Weiter zum Oberkörper in Richtung Bauch.
• Den Bauch in kreisenden Bewegungen waschen.
• Rücken, Arme und Beine ( Richtung Herz = Anregend; Weg vom Herz= beruhigend)
• Den Patienten gut zudecken und ruhen lassen
Begleitende Maßnahmen bei Fieber:
• Bettruhe
• Verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte, Bouillon, Fruchtkompott und Kräutertees
• Viel trinken ist wichtig
Ohrenschmerzen
1. Kamillesäckchen
Wann?
Dieser Wickel eignet sich bei beginnenden oder abklingenden Ohrenschmerzen oder Mittelohrentzündungen.
Gut geeignet auch für kleine Kinder, oder wenn der Wickel die ganze Nacht am Ohr bleiben sollte.
Wie?
• 1 Esslöffel Kamilleblüten werden in ein Taschentuch oder einen dünnen Socken gefüllt.
• Dieser wird verschlossen und kann mehrere Stunden auf dem Ohr liegen bleiben.
• Zum fixieren eignen sich Mütze und Stirnbänder.
Dauer?
Mindestens 30 Minuten oder über Nacht.
2. Zwiebelsäckchen
Wann?
Dieser Wickel kann bei recht starken Ohrenschmerzen und auch bei Mittelohrentzündungen im akuten Stadium angewandt werden.
Wie?
• Eine Zwiebel klein schneiden.
• Je nach Wunsch des Kindes kann die Zwiebel auch erwärmt werden (ohne Fett).
• Die Zwiebelwürfel in ein Taschentuch, dünne Socke oder Fingerverband füllen und gut verschließen.
• Der Wickel wird um das Ohr herum gelegt (wie eine Schnecke!) und mit einem Stirnband oder einer Mütze befestigt.
Dauer?
30-60 Minuten
Weitere Tipps?
Levisthicum Ohrentropfen von Wala (ins Ohr träufeln)
Lavendelöl 10% (ins Ohr träufeln)
Olivenöl (ins Ohr träufeln, aber immer nur wenn das Trommelfell nicht perforiert, d.h. nicht kaputt, ist)
Kochsalzlösung 0,9% in die Nase (mind. alle 3-4 Std. um den Nasen- Gehörgang frei zuhalten)
Muttermilch oder Kamillelösung (in die Nase)
Sinupret, wenn die Nase verstopft ist
Nase nicht kräftig putzen, lieber laufen lassen oder auch hochziehen
Engelwurzbalsam
Rotlicht
Anisbutter
Halsschmerzen
1. Halswickel mit Zitronenöl
Wann?
Bei beginnenden Halsschmerzen, sowohl bei Säuglingen und Kleinkindern, als auch bei Erwachsenen
Wie?
Zitronenöl 2% auf ein dünnes Baumwolltuch geben und sanft erwärmen, z.B. in einem Gefrierbeutel zwischen 2 Wärmeflaschen. Das Tuch dann um den Hals wickeln und mit einem weiteren Tuch und Wollschal fixieren.
Das kleine Baumwolltuch mit der Trägersubstanz sollte auf die Größe des Halses zugeschnitten sein, die Wirbelsäule aussparen.
Dauer?
30 Minuten oder über Nacht
2. Quarkwickel
Wann?
Bei eitriger und fiebriger Halsentzündung, im Sommer oder wenn Wärme nicht gut vertragen wird
Wie?
2 Eßl Quark werden auf das mittlere Drittel eines Taschen- oder Baumwolltuch gestrichen, die Ränder werden übergelegt. Beim Anlegen wird auch hier die Wirbelsäule ausgespart. Danach wird alles mit einem Tuch oder Wollschal oder auch beidem fixiert.
Dauer?
30 – 60 Minuten, bei Fieber kürzer, bis der Quark anfängt zu bröckeln
3. Kartoffelhalswickel
Wann?
Wenn eine intensive Wärmebehandlung erwünscht ist
Wie?
2 –3 frisch gekochte Pellkartoffeln werden mit Schale in ein Taschen- oder Baumwolltuch gelegt, die Ränder werden übergelegt und dann die Kartoffeln vorsichtig zerdrückt (Vorsicht! Können sehr heiß sein ). Die Ränder mit Leukoplast befestigen und um den Hals legen, diesen Wickel dann wiederum mit einem Schal fixieren
Dauer?
Solange der Wickel schön warm ist, kann auch über Nacht liegen bleiben
4. Heißer Zitronenwickel
Wann?
Wenn bei Halsschmerzen ein Wärmebedürfnis besteht. Zitronen haben eine zusammen ziehende Wirkung, d.h. sie unterstützen das Abschwellen bei Entzündungen.
Wie?
Eine halbe BIO- Zitrone wird in eine Schüssel gelegt und an der Schale mehrfach tief eingeritzt, dann wird die Zitrone mit ca. 1l kochendem Wasser übergossen und mit z.B. einer Kanne zerdrückt.
Ein etwas dickeres Tuch(z.B. Molton), wird auf Halsgröße zugeschnitten. Dieses Innentuch wird in ein Geschirrhandtuch gelegt, was als Wringhilfe dient.
Das Handtuch und das Innentuch werden in dem kochenden Wasser geschwenkt und anschließend kräftig ausgewrungen.
Jetzt muss es schnell gehen, damit das Innentuch nicht auskühlt!!!!
Das Innentuch wird aus der Wringhilfe genommen und zügig um den Hals gelegt, sie sollte so heiß wie möglich sein, muss aber natürlich verträglich sein. Ganz schnell ein Tuch und einen Schal um den Hals legen und die Kompresse damit fixieren. Den Hals gut warm halten.
Dauer?
Ca. 20 – 30 Minuten
Weitere Tipps?
Zahnbürste nach jedem Gebrauch auskochen (Keime werden abgetötet)
Propolis Ursubstanz mehrmals täglich 2 – 3 Tr. einnehmen(zur Stabilisierung des Immunsystems)
Frische Ananas oder Grapefruit( Enzymhaltige Obstsorten
Isla Moos (sanfte Streicheleinheiten für den Hals)
Echinacintropfen ( zur Stabilisierung des Immunsystems)
Lindenblütentee trinken ( Schweißtreibend)
Gurgeln mit Salbeitee ( Reinigt die Rachenschleimhaut von Belägen)
Heilwickelkurse / Kinderkrankheiten natürlich behandeln- Wickel und Co.
21.01.2017
Uhrzeit: 10-14 Uhr
Ort: Geburtshaus Wuppertal; Hainstraße 17
Kosten: 35.-€
Skript incl.
Anmeldung: www.geburtshaus-wuppertal.de

25.03.2017
Uhrzeit: 10-14 Uhr
Ort: Geburtshaus Wuppertal; Hainstraße 17
Kosten: 35.- €
Skript incl.
Anmeldung über www.geburtshaus-wuppertal.de
Klassische Homöopathie:  
Erstanamnese, ca. 2-3 Std. 150.-€ für Erwachsene
  120.-€ für Kinder
  100.-€ für Säuglinge/ 1.Lebensjahr
Folgetermine: alle 6-12 Wochen  
ca. 45min – 60 min 60.-€
Telefonische Behandlung 10-20.-€
außerhalb der Sprechzeiten / Wochenenden: 20.-€
   
Craniosacrale Therapie:  
Erwachsene: 70-80.-€
Kinder: 40-60.-€

Kostenerstattung
Ich rechne nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker ab.
Viele private Kranken- und Zusatzversicherungen und die Beihilfe erstatten die Kosten einer Behandlung zum Teil oder komplett.